Winterreifen wann wechseln? – Die O-bis-O-Regel erklärt

Winterreifen wechseln

Wann ist der beste Zeitpunkt für den Reifenwechsel? Die O-bis-O-Regel gibt eine einfache Orientierung: Von Oktober bis Ostern sollten Sie mit Winterreifen unterwegs sein. Doch was steckt dahinter und worauf müssen Sie achten?

Die O-bis-O-Regel

Die O-bis-O-Regel ist eine Faustregel für den Reifenwechsel:

  • Oktober: Winterreifen aufziehen
  • Ostern: Zurück auf Sommerreifen

Diese Regel orientiert sich an den Temperaturen: Unter 7°C bieten Winterreifen mit ihrer speziellen Gummimischung besseren Grip als Sommerreifen.

Winterreifenpflicht in Deutschland

In Deutschland gilt eine situative Winterreifenpflicht. Das bedeutet:

  • Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte sind Winterreifen Pflicht
  • Winterreifen müssen das Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) tragen
  • Mindestprofiltiefe: 1,6 mm (empfohlen: 4 mm)

Bußgeld: Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen ohne Winterreifen fährt, riskiert 60 € Bußgeld und einen Punkt in Flensburg.

Profiltiefe & Alter der Reifen

Auch wenn Winterreifen noch legal sind, sollten Sie auf folgendes achten:

  • Mindestprofiltiefe: 1,6 mm gesetzlich, 4 mm empfohlen
  • Alter: Reifen nicht älter als 6-8 Jahre (DOT-Nummer beachten)
  • Beschädigungen: Risse, Beulen oder eingefahrene Gegenstände

Tipps zum Reifenwechsel

  • Reifen vor dem Einlagern auf Beschädigungen prüfen
  • Reifendruck vor der Einlagerung erhöhen (ca. 0,5 bar mehr)
  • Reifen kühl, trocken und dunkel lagern
  • Nach dem Wechsel: Radmuttern nach 50 km nachziehen

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